Ergebnisse

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Rauchberatung in der Schweiz1

Die zu diesem Thema vorliegenden Ergebnisberichte befassen sich mit ärztlichen und zahnmedizinischen Interventionen aus der Sicht von Rauchenden und ehemals Rauchenden. Die Rauchberatung in ärztlichen und zahnmedizinischen Praxen sowie in Apotheken wird thematisiert. Beispiele können die Empfehlung zum oder die Unterstützung beim Rauchstopp sein.

Der Hausarzt ist mit Abstand der häufigste Ansprechpartner für Gespräche über einen Rauchstopp

84% der 14- bis 65-jährigen Raucherinnen und Raucher haben schon einmal in einer Arztpraxis (68%) und/oder in einer zahnmedizinischen Praxis (31%) übers Rauchen gesprochen; wobei in den letzten Jahren in zahnmedizinischen Praxen das Rauchen zunehmend thematisiert wurde. Bei 6 von 10 Rauchenden ging die Initiative zum Gespräch ausschliesslich vom Arzt oder der Ärztin oder vom zahnmedizinischen Praxisteam aus, 2 von 10 Rauchenden haben zusätzlich auch von sich aus das Thema angesprochen. Hausärzte und Hausärztinnen sind mit Abstand die häufigsten Ansprechpersonen für Gespräche über einen Rauchstopp, sowohl bei den Männern (85%) als auch bei den Frauen (67%). 16% der Frauen sprachen letztmals mit einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin übers Rauchen.

Forschungsbericht Rauchberatung
Kurzbericht

(Publikationsdatum Forschungsbericht: Dezember 2010)

1Krebs, H., Keller, R., Radtke, T. & Hornung, R. (2010). Raucherberatung in der ärztlichen und zahnmedizinischen Praxis aus Sicht der Rauchenden und ehemals Rauchenden (Befragung 2009). Tabakmonitoring – Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum. Zürich: Psychologisches Institut der Universität Zürich, Sozial- und Gesundheitspsychologie.

 

Tabakmonitoring – Schweizerische Umfrage zum Tabakkonsum. Entwicklung und Implementierung im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG). Finanziert durch den Tabakpräventionsfonds. Copyright © 2007 Tabakmonitoring Schweiz. Alle Rechte vorbehalten.